In einer neu errichteten Wohnhausanlage in Feldkirch/Vorarlberg wurde die Fortluftleitung eines Dunstabzuges im Fussbodenbereich der darüberliegenden Wohnung geführt.
Die Ausführung erfolgte großteils als gemuffter Rechteckskanal mit einer Abmessung von 55/220mm welcher in der Ausgleichsbeschüttung des Bodenaufbaues liegt. Trotz der kleinen Abmessungen und der geringen Kanaloberfläche gab es in der darüberliegende Wohnung derartige geruchsbeschwerden, dass eine Sanierung nötig war. Auch mit einem "freilegen" der Lüftungsleitung und anschließendem Sanieren mit Fugendichtmittel konnte man die Probleme nicht beseitigen, da u.a. keine allseitige Zugänglichkeit gegeben war. Mit der Sanierung wurde die Firma Hörburger und in weiterer Folge die Fa. Aeroseal Austria GmbH beauftragt. Nach der Sanierung gab es keine Beanstandung mehr.
PROJEKT
Gebäude: Wohnhausanlage Feldkirch
Ort : Feldkirch/Vorarlberg
AEROSEAL Partner: Aeroseal Austria GmbH
Ausführende Firma: Hörburger GmbH
Ziel: Vermeidung einer Geruchsübetragung bei der Fortluftleitung Küche
Leckage vor Abdichten: 14,4m³/h bei 400 Pa
Leckage nach Abdichten: 0,0 m³/h bei 400Pa
Reduzierung Leckage: um 100%
Gesamtluftmenge FOL: 700m³/h
Kanaloberfläche: 7,41m²
PROJEKTABLAUF:
Aufgrund der geringen Kanaloberfläche und somit auch aufgrund der geringen Leckluftmenge musste bereits bei Beginn des Abdichtungsvorgangens mit diversen Hilfsmitteln gearbeitet werden um einen vernünftigen Abdichtungsprozess auszuführen. Nach der abgeschlossenen Abdichtung konnte messtechnisch keine Leckluftmenge mehr festgestellt werden!!! ( Ausgangswert vor der Sanierung war eine Dichtheitsklasse "A").
Um diese besondere Dichtheit zu erreichen, ist es nötig, dass man eine "Notausblasöffnung" herstellt: Dies ist am Abdichtungsdiagramm ersichtlich ( Minute 3 - 8). Zur Abschlußprüfung wurde diese Sonderöffnung wieder geschlossen.