Im Zuge einer standartmäßigen Kontrolle der Brandrauchabsauganlage wurde im Bereich der Schleusen festgestellt, dass die Luftmenge an den Absaugstellen mit der Gesamtabluftmenge am Ventilator nicht übereinstimmt.
Die etwa 20 Jahre alten Bestandsleitungen, welche aus verzinken Lüftungskanälen und zum großen Teil aus selbstluftführenden Promatschächten ausgeführt wurden, mussten somit abgedichtet werden um den nötigen Luftwechsel zu gewährleisten.
PROJEKT
Gebäude: Gasometer C
Ort : Wien
AEROSEAL Partner :Aeroseal Austria GmbH
Ausführende Firma: Direktauftrag von Fa. Gesiba
Ziel: Erreichung einer Dichtheitsklasse „B“ , damit die Luftmenge bei den Absaugstellen ankommt
Gesamtleckage vor dem Abdichten: 104,4 l/s bei 500Pa
Gesamtleckage nach dem Abdichten: 16,5 l/s bei 500Pa
Abgedichtete Kanaloberfläche Gesamt: 89 m²
PROJEKTABLAUF.
Es wurde vermutet, dass die große Undichtheit beim vertikalen Hauptstrang liegt. Daher wurde dieser Bereich ale erster untersucht und abgedichtet.
Dazu wurden die beiden Brandgasventilatoren mittels Blechplatten vom Lüftungsstrang abgeschlossen. Ebenso wurde an der unteren Stelle des Steigschachtes eine Trennplatte zu den selbstluftführenden Promatschächten eingebaut.
Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten hatte der abgedichtete Lüftungsstrang für die Schleusenlüftung beinahe die Dichtheitsklasse „C“ erreicht (geeignet für Krankenhäuser!!).
Im Zuge der Abdichtung wurde weiters festgestellt, dass beim restlichen Lüftungsstrang noch viel größere Undichtheiten vorhanden sind. Diese Sanierung wir in einem weiteren Schritt mit einigen Vorarbeiten ausgeführt werden.